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Skibrille beschlägt

Das Problem kennen wohl viele Skibegeisterte. Während der Abfahrt macht sich ein dichter Nebel bemerkbar, man nimmt die Brille ab und: nichts! Klare frische Luft, Sonnenschein, kaum eine verirrte Wolke am Himmel. Die vernebelte Sicht beruht nicht etwa auf einer schlechten Wetterlage, sondern darauf, dass die Skibrille andauernd beschlägt. Damit ist man schnell auf Kollisionskurs – sowohl mit der Freude am Skifahren als auch mit anderen Pistennutzern.

Die Gründe für dieses Problem sind vielfältig. Wenn für eine kurze Verschnaufpause die Brille in die Stirn geschoben wird, vermischen sich durch die Kopfwärme entstandener Schweiß mit kalter Luft aus der Umgebung und die Gläser beschlagen. Wenn die Skibrille zu eng am Kopf anliegt, kann das Ventilationssystem nicht mehr optimal arbeiten.

Normalerweise transportieren Belüftungsschlitze feuchte Luft aus dem Inneren der Brille nach außen; funktioniert das nicht mehr, „vernebelt“ sich der Blick. Folglich sollte man immer darauf achten, dass die Skibrille auch richtig sitzt. Viele Skibrillen-Hersteller haben daher Produkte auf den Markt gebracht, die speziell gegen beschlagende Gläser ausgerüstet sind.

Belüftungsschlitze an den Seiten beispielsweise ermöglichen eine Zirkulation von warmer und kalter Luft und damit auch eine unbehinderte Sicht. Auch die sogenannte Anti-Fog-Beschichtung verhindert eine verschwommene Perspektive auf die doch eigentlich so schöne Winterlandschaft.
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